Gemeinsam lernen,
gemeinsam leben
in Bielefelder Schulen

Auf dem Weg zur Inklusion: Vielfalt als Chance begreifen

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Bildung ohne Diskriminierung auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen. In Nordrhein-Westfalen gehört der Aufbau eines inklusiven Schulsystems zu den vorrangigen Aufgaben der nächsten Jahre.

 

Das gemeinsame Lernen von allen Kindern und Jugendlichen mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf in den Schulen des Landes soll schrittweise ausgebaut werden. Dies gilt für den Primarbereich ebenso wie für die Sekundarstufe.

 

Die Grundlage dafür bildet das 9. Schulrechtsänderungsgesetz.

 

haus

 

 

NEWS +++ „Was lasse ich zu? Wo muss ich reagieren?“ - Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten - +++

 

27.02.2019: „Was lasse ich zu? Wo muss ich reagieren?“ - Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten -

Referentin: Cornelia König,
Frau König ist Lehrerin für Sonderpädagogik und Lehrbeauftragte der TU Dortmund


Die Anzahl der Plätze ist beschränkt auf 40 Personen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Personen, die pädagogisch tätig sind.

 

Im Umgang mit herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen entsteht häufig ein Spannungsfeld zwischen „Raum geben“ und „klare, verbindliche Grenzen setzen“.
Ziel dieses Veranstaltungsangebotes ist es, eine professionelle Herangehensweise zu fördern. Dazu wird im Rahmen dieser Veranstaltung
 

  • für die im Alltag oftmals vorhandene Subjektivität der Wahrnehmung auf Unterrichtsstörungen sensibilisiert.
  • die Notwendigkeit von Beziehungsarbeit als Basis jeglicher pädagogischer Arbeit in den Fokus gestellt.
  • die Sinnhaftigkeit von Unterrichtsstörungen aus Schülersicht thematisiert.
  • eine Sammlung praxisorientierter Handlungsstrategien erstellt, die es den PädagogInnen ermöglicht ohne negative Konsequenzen (Strafen) Einfluss auf das Verhalten der Schüler zu nehmen.
  • abgegrenzt, welche Situationen im Alltag klare und verbindliche Grenzen erfordern und wie diese gestaltet werden können.
  • das Repertoire an Konsequenzen in rechtliche wie schulrechtliche Bezüge eingebettet (Erhöhung der Handlungssicherheit).

An dieser Veranstaltung teilnehmen