Gemeinsam lernen,
gemeinsam leben
in Bielefelder Schulen

Auf dem Weg zur Inklusion: Vielfalt als Chance begreifen

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Bildung ohne Diskriminierung auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen. In Nordrhein-Westfalen gehört der Aufbau eines inklusiven Schulsystems zu den vorrangigen Aufgaben der nächsten Jahre.

 

Das gemeinsame Lernen von allen Kindern und Jugendlichen mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf in den Schulen des Landes soll schrittweise ausgebaut werden. Dies gilt für den Primarbereich ebenso wie für die Sekundarstufe.

 

Die Grundlage dafür bildet das 9. Schulrechtsänderungsgesetz.

 

News...News...News!

 

Beratungsportal ist online!

 

Besuchen Sie unser neues Beratungsportal!

Hier erhalten Sie Informationen, Beratung und Unterstützung bei Fragen zu Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen, getrennt nach den einzelnen Förderschwerpunkten und sehr übersichtlich dargestellt inkl. Ansprechparter/innen und Kontaktdaten der einzelnen Fachstellen. 

Übrigens ...

im Menüpunkt Service finden Sie viele hilfreiche Vordrucke für Lehrkräfte, SchulenEltern und Erziehungsberechtigte, wie z. B. den Antrag auf Hausunterricht oder Herkunftssprachlichen Unterricht, viele Informationen und Vordrucke für Lehrkräfte zu den Themen Mutterschutz, Elternzeit, Teilzeit und Beurlaubung, Sabbatjahr, Nebentätigkeitsrecht, Beihilfe und vieles mehr.

 

Schauen Sie doch mal rein!

Das Schulamt für die Stadt Bielefeld sucht Sie!

Sie haben gerade den theoretischen Teil Ihres Studiums der Sozialpädagogik, der Sozialen Arbeit oder der Pädagogik der Kindheit abgeschlossen und möchten ab sofort praktische Erfahrungen im Anerkennungsjahr sammeln? Dann sind Sie bei uns genau richtig!


Das Schulamt für die Stadt Bielefeld sucht zum 22.08.2018 vier Praktikantinnen oder Praktikanten im Anerkennungsjahr mit einem abgeschlossenen Studium der Sozialpädagogik, der Sozialen Arbeit oder der Pädagogik der Kindheit.


Einsatzorte sind die Rußheideschule, die Grundschule Dreekerheide, die Brocker-Schule und die Hellingskampschule.

Eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeit, der Anforderungen und der Grundschule finden Sie unter den jeweiligen Internetadressen:

  • www.russheideschule.de
  • www.gs-dreekerheide.de
  • www.hellingskampschule.de
  • www.brocker-schule.de

Das Ende der Bewerbungsfrist ist der 25.05.2018.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

schulkinder

 

 

NEWS +++ Fachtag - Assistive Technologien und Unterstützte Kommunikation +++

 

13.06.2018: Fachtag - Assistive Technologien und Unterstützte Kommunikation

am 13.6.2018 im Berufskolleg Schloß Neuhaus
An der Kapelle 2, 33104 Paderborn
9.00 – 15.30 Uhr
 

Herzlich eingeladen sind alle Lehrkräfte an Regelschulen und Förderschulen sowie Bezugspersonen von Schülerinnen und Schülern, die Unterstützte Kommunikation oder Assistive Technologien nutzen möchten oder schon nutzen.
An diesem Tag möchten wir somit folgende Schüler ins Zentrum unserer Überlegungen stellen:

  • Schüler, die Schwierigkeiten haben, bei handschriftlichen Arbeiten den Anforderungen im Unterricht zu entsprechen und
  • Schüler, die sich nicht befriedigend über die eigene Lautsprache verständlich machen können.

Gerade für diese Schüler stellen Tablets, PCs, elektronische Kommunikationshilfen u.Ä. eine wesentliche Hilfe dar und ermöglichen eine gleichberechtigte und selbstständige Teilnahme am Unterricht.


Ziel soll es sein, den fachlichen Austausch mit der Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops zu verbinden. Wir möchten mit diesem Angebot ein Forum schaffen, das die regionale Arbeit im Bereich der Unterstützten Kommunikation und Assistiven Technologien schulformübergreifend unterstützt und eine praxisorientierte Qualifizierung und Netzwerkarbeit ermöglicht.
 

Geplant sind folgende Inhalte:


Der einleitende Fachvortrag zeigt Fragen und Probleme auf, die den Kolleginnen und Kollegen in den Schulen begegnen, wenn sie in den durch Heterogenität geprägten Klassen mit Schülerinnen und Schülern arbeiten, die zu einer der genannten Zielgruppen gehören. Aber auch Lösungsansätze, Hilfen und Beratungsmöglichkeiten werden vorgestellt.

 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an zwei der - entsprechend den eigenen Interessen ausgewählten - Workshops teilnehmen:


1. UDL, Differenzierung und der Einsatz von Tablets – Ideen für einen barrierefrei(er)en im Unterricht in heterogenen Lerngruppen (Moderation: Henrike Bollmeyer und Barbara Scharner , Medienberaterin)
Tablets mit ihren vielfältigen technischen Möglichkeiten können für einen barrierefrei(er)en Unterricht in heterogenen Lerngruppen sowohl an Förderschulen als auch in Inklusionsklassen genutzt werden. In dieser Veranstaltung stehen Fragen zur didaktischen Konzeption des Universal Design for Learning (UDL) sowie zum Einsatz von Tablets und geeigneten Apps im Mittelpunkt.


2. Welche Kommunikationshilfe für wen? – Ein Vergleich zwischen den Anwenderprogrammen Metatalk und Quasselkiste 60 (Moderation: Kirsten Tietze und Ute Clusen)
Tablets bekommen in der Versorgung mit Kommunikationshilfen eine immer größere Bedeutung. In diesem Workshop geht es um den Vergleich der beiden hier in der Region vorrangig genutzten Kommunikationshilfen: MetaTalk als die am weitesten verbreiteten Kommunikationsoberfläche für das iPad und dem Minspeak-kodierten Anwenderprogramm „Quasselkiste“. Wortschatz und die Vokabulardarstellung sollen thematisiert werden, wie auch die Bedienungsfreundlichkeit und die Unterstützung für uns als begleitende Bezugspersonen.


3. Assistive Technologien im Unterricht (Moderation: Conny Pivit)
Anhand von Fallbeispielen soll verdeutlicht werden, wie mit Hilfe von Tablets, Computern, speziellen Programmen und Ansteuerungshilfen motorische Einschränkungen, z.B. in der Handmotorik, der Auge-Hand- Koordination usw. kompensiert werden können. Es wird vorwiegend um Programme wie Multitext, Spracherkennungen, Text-to- Speech gehen. In diesem Zusammenhang werden auch grundlegende Fragen zum Nachteilsausgleich thematisiert.


Natürlich stehen die Moderatorinnen und Beraterinnen für Fragen und Terminabsprachen für individuelle Beratungen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, lediglich für das Skript wird ein kleiner Kostenbeitrag erhoben. Vor Ort besteht die Möglichkeit sich mit Getränke und Snacks zu versorgen.

 

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 16. Mai 2018 per Mail an bei tietze@hss-pb.de und nennen dabei direkt die 2 von Ihnen gewünschten Workshops. Wir freuen uns auf einen Tag und hoffen auf einen spannenden Austausch mit vielen
Kolleginnen und Kollegen.