Gemeinsam lernen,
gemeinsam leben
in Bielefelder Schulen

Auf dem Weg zur Inklusion: Vielfalt als Chance begreifen

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Bildung ohne Diskriminierung auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen. In Nordrhein-Westfalen gehört der Aufbau eines inklusiven Schulsystems zu den vorrangigen Aufgaben der nächsten Jahre.

 

Das gemeinsame Lernen von allen Kindern und Jugendlichen mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf in den Schulen des Landes soll schrittweise ausgebaut werden. Dies gilt für den Primarbereich ebenso wie für die Sekundarstufe.

 

Die Grundlage dafür bildet das 9. Schulrechtsänderungsgesetz.

 

Unsere Unterstützungsangebote

 

Neuer Service für Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst an Bielefelder Schulen! Sie sind im Rahmen des Bundesfreiwlligendienstes im Sonderprogramm Flüchtlinge an einer Bielefelder Schule tätig und auf der Suche nach Informationen zu Ihrer Arbeitszeiterfassung, zum Urlaubsantrag oder zu den Seminaren, an denen Sie während Ihres BFD`s teilnehmen werden? Dann sind Sie hier richtig! Alle wichtigen Informationen zu Verfahren und Ablauf finden Sie ab sofort im Menüpunkt "Service". Schauen Sie mal rein!

Der Handlungsleitfaden zum Umgang mit Schulvermeidung steht zum Down-

load bereit! 

Bis zu zwei Prozent der SuS an allgemeinbildenden Schulen zeigen schulvermeidendes Verhalten. Da besonders bei dieser Problematik ein sehr frühes, gezieltes und abgestimmtes pädagogisches Handeln notwendig ist, um eine Verfestigung zu vermeiden, ist die Entwicklung eines schulinternen Handlungskonzeptes von besonderer Bedeutung. Der Handlungsleitfaden bietet Ihnen hier eine Unterstützung!

 

NEWS +++ Interessenten für ein berufspraktisches Jahr in Schulen gesucht! +++ NEWS +++ Fachzirkel sonderpädagogische Expertise zum Förderschwerpunkt Sprache +++ NEWS +++ Gemeinsames Lernen in Schulen der Sek I: Wandel und Widerspruch – Change-Management +++ NEWS +++ Gemeinsames Lernen in Schulen der Sek I: Diagnostik im Dialog +++ NEWS +++ Trauma und Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule +++

 

Interessenten für ein berufspraktisches Jahr in Schulen gesucht!

Das Schulamt für die Stadt Bielefeld sucht Sie!
 
Sie haben gerade den theoretischen Teil Ihres Studiums der Sozialpädagogik, der Sozialen Arbeit oder der Pädagogik der Kindheit abgeschlossen und möchten ab sofort praktische Erfahrungen im Anerkennungsjahr sammeln? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
 
Wir bieten Praktikanten und Praktikantinnen im Anerkennungsjahr eine regelmäßige und qualifizierte Praxisanleitung durch unsere Schulsozialarbeiter sowie Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche diverser Grundschulen:
 
Einsatzorte sind die Grundschule Stieghorst und die Eichendorffschule. Die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden und 50 Minuten, die Bezahlung erfolgt nach dem TV Prakt-L.
 
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an die Schulleitung der jeweiligen Schule.

 

Eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeiten, der Anforderungen und der Grundschulen finden Sie unter folgenden Links:
 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

03.05.2017: Fachzirkel sonderpädagogische Expertise zum Förderschwerpunkt Sprache

Zum Thema "Kinder mit Sprachstörungen in der Schule mit GL – Diagnose und Förderung" bieten wir Ihnen in Kooperation mit dem Kompetenzteam Bielefeld diese Veranstaltung an.
 
Die Moderatorinnen Karin Staeck-Aschemeyer (Kompetenzteam Herford) und Desiree Gieczinski (Kompetenzteam Bielefeld) werden einen Überblick geben über Sprachstörungen, Differenzierung und Abgrenzung.

Ferner werden die vier Sprachebenen dargestellt und die Diagnosewerkzeuge auf den verschiedenen Sprachebenen in kleinen Teams erprobt und Hinweise zur Einbindung des Förderplanes und zur Evaluation vermittelt. Weitere Themenschwerpunkte werden die Förderplanung, Nachteilsausgleiche und Fördermaßnahmen in Unterricht und Kleingruppe sein. Hierzu werden Materialien vorgestellt.
 

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08.05.2017: Gemeinsames Lernen in Schulen der Sek I: Wandel und Widerspruch – Change-Management

Zielgerichteter Wandel basiert auf der Analyse des Veränderungsbedarfs und der Kenntnis grundlegender Merkmale des Change-Managements.

 

In dieser Veranstaltung werden Anregungen gegeben, wie Veränderungsprozesse in Lernenden Organisationen angestoßen, umgesetzt und gesteuert werden. Der konstruktive Umgang mit Widerstand spielt hier eine zentrale Rolle.

Referentin: Prof. Dr. Bettina Amrhein (Universität Bielefeld)

 

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13.06.2017: Gemeinsames Lernen in Schulen der Sek I: Diagnostik im Dialog

Die Schulpraxis sucht aktuell nach diagnostischen Konzepten für einen inklusionssensiblen Unterricht. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Gemeinsames Lernen in Schulen der Sek I" bietet das Modul „Diagnostik im Dialog“ Hilfestellung, wie Diagnostik ganz praktisch und unter Einbezug einer inklusionspädagogischen Perspektive gelingen kann. Dabei wird am Widerspruch von Standardisierung und Individualisierung gearbeitet.

Referentin: Prof. Dr. Bettina Amrhein (Uni Bielefeld)

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19.06.2017: Trauma und Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule

„Lena zeigt große Gefühlsschwankungen, die von Fröhlichkeit bis zu Weinkrämpfen innerhalb von Augenblicken reichen. Meistens ist es nicht vorhersehbar, warum sie so außer sich gerät. Sie scheint jede Verbindung zu sich und den Personen um sie herum verloren zu haben, ist nicht (mehr) ansprechbar, rastet völlig aus, äußert wüste Beleidigungen und greift Kinder in gefährlicher Weise an. Auch von der Lehrkraft ist sie in solchen Situationen nicht zu beruhigen“.

 

  • Wie erkenne ich Traumafolgestörungen und wie grenze ich sie zu anderen auffälligen Verhaltensweisen ab?
  • Was können Lehrkräfte gemeinsam mit anderen in Schule Tätigen tun, um solche Situationen zu begleiten?
  • Wie kann Schule auch für diese Kinder zu einem sicheren Ort werden?
  • Wie können wir Wissen über Trauma und Traumafolgestörungen in unserem Schulalltag konkret nutzen und umsetzten?
  • Welche Handlungsideen und –möglichkeiten lassen sich unter den aktuellen schulischen Bedingungen ableiten? 

Zu diesen Fragestellungen wird der Referent, Dr. Andreas Krüger, Kinder- und Jugendpsychiater sowie Traumatherapeut, praxisorientiertes Handlungswissen vermitteln.

 

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